Montag, 11. Januar 2016

Plötzlich verheiratet

Das wir heiraten wollen stand schon länger fest, aber wir hatten so überhaupt gar keine Vorstellung, wann das denn nun genau stattfinden sollte. Uns war einfach klar: Wenn wir zusammengezogen sind, machen wir das!


Es kostet viel Geld , zwei Wohnungen von insgesamt 140 qm zu renovieren, die eine zwar nur so, dass die Gewoba die Wohnung abnehmen würde, aber das ist auch nicht kostenlos zu bewerkstelligen. Deshalb hatten wir beschlossen, dieses Jahr endlich damit anzufangen, Raum für Raum in der Wohnung meines Mannes (damals natürlich noch mein Lebensgefährte) zu renovieren, eine neue Küche und einiges andere anzuschaffen, damit ich dann spätestens nächstes Jahr dort hätte einziehen können. Denn ganz ehrlich: Ich bin bescheiden, aber ein gewisser Standard muss schon sein! Und dann wäre es endlich zur - jedenfalls von mir - heißersehnten Hochzeit gekommen! Nein, ich habe meinen Mann nicht gezwungen, weder mit emotionaler Erpressung noch sonst irgendwie!!! Im Gegensatz zu meinem Mann war ich aber vorher noch nie verheiratet und wollte es in meinem Leben einfach noch erleben, verheiratet zu sein. Man muss ja alles mal mitgemacht haben!


UND DANN KAM DER GROSSE KNALL !!!


Ein paar Tage nach seiner Rückkehr aus dem Ferienaufenthalt bei seiner Mutter, eröffnete uns unser (Stief)Sohn, dass er zukünftig lieber bei seiner Mutter leben möchte!


Tja, da standen wir nun mit unseren Plänen!


So manche(r) wird jetzt denken: Wo ist das Problem, zusammenziehen kann man doch trotzdem?! Das stimmt zwar, aber wir waren total auf ein Leben zu dritt eingestellt, hatten alles auf das Zusammenleben mit unserem (Stief)Sohn abgestimmt!
Es war irgendwie immer klar, dass ich zu meinem Mann und seinem Sohn ziehe und nicht umgekehrt. Ich habe zwar eine 3-Zimmer-Wohnung, aber da wir Enkelkinder haben, die auch regelmäßig übernachten, war klar, dass wir vier Zimmer brauchen.
Nach dem ersten Schock haben wir dann beschlossen, dass ganze einfach umgekehrt zu machen, denn eine 4-Zimmer-Wohnung muss, wenn man die meiste Zeit zu zweit ist, nun wirklich nicht sein und so war es auch viel schneller und auch kostengünstiger zu bewerkstelligen. So ist trotzdem genug Platz für Enkel und den (Stief)Sohn, wenn er mal zu Besuch kommt, da.


Das Zusammenziehen ging nun viel schneller als geplant und da wir ja beschlossen hatten, dann zu heiraten, haben wir auch das Vorhaben schnell umgesetzt und so bin ich
PLÖTZLICH
VERHEIRATET
!!!

Sonntag, 3. Januar 2016

2016

...Vorsätze habe ich für dieses Jahr nicht. Es ist vielmehr Zufall, dass es mit dem neuen Jahr zusammenfällt, dass ich endlich verstanden habe, wie dringend es ist, dass ich endlich gewisse Dinge ändere, damit es mir gesundheitlich besser gehen kann. Es war für mich nicht ganz einfach, zu erkennen, dass ich was ändern muss und schon gar nicht, diese Erkenntnis umzusetzen, denn die Erkenntnis habe ich schon lange. Nachdem sich meine Werte - wie schon an anderer Stelle erwähnt - kontinuierlich verschlechtert haben, wird es höchste Zeit!

Ich werde versuchen, mir (endlich) mehr Zeit für mich zu nehmen und zu lernen, dass ich auch mal "NEIN" sagen darf. Es heißt  ja  schließlich auch  "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!"
Damit wird dann - so meine Hoffnung - auch wieder mehr Zeit und Lust für meine Hobbies Scrapbooking und Bloggen drin sein.






Freitag, 1. Januar 2016

2015

...war ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Ich habe im April eine Enkelin und im August einen Enkel bekommen. Das waren die Highlights des Jahres!

Am Ende des Monats August ist mein Stiefsohn - zumindest für uns - überraschend zu seiner Mutter gezogen. Diese wohnt nicht mal eben um die Ecke, sondern 600 km entfernt! Die Umstände waren nicht gerade schön und deshalb kann und möchte ich an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen. Nur so viel: Es ist seine Entscheidung gewesen und wir haben sie akzeptiert und respektiert!

Im Laufe des Jahres habe ich von mehreren Ärzten leider nicht oder nur zum Teil das gehört, was ich hören wollte. Einige Werte haben sich dummer Weise kontinuierlich verschlechtert, was mir schon einige Sorgen macht. Ich muss mit einigen Dingen einfach leben, schätze ich, aber ich hadre noch sehr damit, wenn ich ehrlich bin. Es fällt mir gelegentlich einfach schwer, die Dinge hinzunehmen, so wie sie nun einmal sind!

Ein weiterer positiv Höhepunkt war dann im Dezember. Ich habe geheiratet!!! Kommentar meiner älteren Tochter: "Das wurde auch Zeit Mama, schließlich bist du schon fast 50!!!" Ich möchte an dieser Stelle explizit darauf hinweisen, dass ich im Februar erst 44 Jahre alt werde! 





 

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